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Donnerstag, 24. November 2016

Nach Trumps Wahl!

Bild: Gage Skidmore/Wikipedia
Am Morgen des 9. 11. 2016 war die Welt eine andere als noch am Abend zuvor. Die Amis haben Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt! Versteinerte Gesichter, Fassungslosigkeit und Hysterie machte sich breit in fast allen Redaktionsstuben rund um die Welt, egal ob in Print-, Online- oder TV-Medien. Wie konnte dieser ungehobelte Tölpel, Rassist und Frauengrabscher, welcher nicht mal zum ach so erlauchten Establishment der amerikanischen und globalen Eliten, der Hochfinanz, dem Militärisch-Industriellen Komplex, ja geschweige denn zu irgend einem medial hochgeschwurbelten globalen "irgendwas" gehört Präsident der USA werden! Tod und Teufel aber auch! Dabei war man sich doch rund um den Globus in allen gleichgeschalteten Systemmedien unisono einig, dass ein Trump niemals Präsident des amerikanischen Volkes werden dürfe! Wie konnte man sich denn nur so krass irren, fragen sich vor allem Medien- und Nachrichtenschaffende? Die Antwort darauf ist eigentlich klar und zieht sich wie ein roter Faden täglich durch die Geschehnisse der letzten Jahre, gar jahrzehnte in Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft allgemein durch.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Polizei erschiesst Teenager welcher mit Selbstmord droht!

Wieder eine grandiose Aktion durch welche der geliebte "Freund und Helfer" diesmal im Amiland, genauer gesagt in Cheerokee County, Georgia, in aufopfernder Weise einen Selbstmord erfolgreich verhindert hat!!! Well duh, Bros!!!

Sonntag, 24. Juni 2012

Die Schweiz widersetzt sich Sanktionen gegen Iran... noch!

Anfangs Juli 2012 tritt Das EU Embargo gegen den Iran in Kraft. Gemäss Aussage des Bundesrates ist es unsicher ob die Schweiz sich diesen Sanktionen anschliesst. Prompt meldet sich der US Botschafter in Bern, Donald S. Beyer mit lehrerhaftem Hosensackpsychologentrick zu Worte. "Die Schweiz wolle doch sicher nicht eine Schwachstelle im Sanktionsregime gegen den Iran werden" 

Hier die direkte Antwort eines Schweizer's:

Oh doch Herr Beyer, ich und mit mir sehr viele Schweizer begrüssen in diesem Falle die  sicherlich nur vorläufige Haltung unseres Bundesrates. Obwohl wir uns durchaus bewusst sind dass Sie und ihr  ehrenwerter (räusper) Mitarbeiterstab ALLES daran setzen werden unseren Bundesrat "sanft" zu einem Umdenken zu bewegen was Ihnen sogar gelingen könnte, in Anbetracht der fast grenzenlosen Weicheierigkeit in welcher unsere Landesregierung in den vergangenen Jahren in der Aussenpolitik leider agierte.

Montag, 12. September 2011

Ich bin 9/11 Überlebender!

Am 10. Jahrestag der "Terroranschläge" auf das WTC sowie das Pentagon wurde man diese Tage mit medialer Tränendrüsenhoblerei nur so überhäuft. Dabei ist für mich offensichtlich dass so wie uns erzählt wird der 11. September 2001 niemals ablief. Was genau geschah das wissen wahrscheinlich nur eine handvoll Leute auf dieser unserer Erde, wenn überhaupt. Die Amis wollen uns weis machen dass sie völlig unvorbereitet in diese Anschläge reingelaufen sind was völliger Blödsinn ist. Ich erinnere an die Anschläge in den 90ern auf amerikanische Einrichtungen. Dar es Salaam und Nairobi hätten eigentlich die Augen der amerikanischen Administration öffnen müssen.

Freitag, 9. September 2011

Schaurige Bilder aus Detroit

Russia Today hat einen Beitrag veröffentlicht, bei dem einem wirklich schlecht werden kann! In der einstigen Automobilmetropole der USA sieht es schlimmer aus als in der damaligen DDR kurz nach dem Mauerfall.

Dienstag, 2. August 2011

Obama versagt auf ganzer Linie!

Nach einem emotional geführten Kampf mit theatralischem Showdown ist der angestrebte Kompromiss in der amerikanischen Finanzpolitik nun buchstäblich in letzter Minute erreicht, die Schuldenobergrenze kann nun auf über 16 Billionen erhöht werden. Allerdings wieder mal auf Kosten der Arbeiter und des Mittelstandes, denn es wird nur auf der Ausgabeseite massiv gekürzt aber es wird keine Steuererhöhungen für die reichen und superreichen Amerikaner geben. Dies bedeutet dass zum einen die Wohlstandsschere zwischen arm und reich in Zukunft noch weiter aufgehen wird, zum anderen dass sich der Kampf um jeden Dollar innerhalb der unteren und mittleren Einkommensschichten massiv verstärkt. Es werden vermutlicherweise massenhaft Jobs vernichtet oder finanziell stark degradiert. Grossartige Leistung lieber Barry Obama, man weiss nicht ob man lachen oder weinen soll denn eigentlich kann man beides, ausserdem spielt es keine Rolle mehr da deinen Wählern von Dir zum einen ein tiefes Fiasko aber auch ein regelrechtes Cabaret geboten wird...

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Eine Welt am Rande des Overkills (Update inside)

Spannende Zeiten erleben wir derweil auf unserer Erde. Wikileaks publiziert die sogenannten „Cablegate Dokumente“ und eine sichtlich gestresste amerikanische Regierung sucht nach dem „Frontmann“ von Wikileaks Julian Assange indem sie den schwedischen Staat quasi „freundschaftlich“ dazu nötigt den dubiosen Haftbefehl wegen Nötigung und Vergewaltigung unbedingt aufrecht zu erhalten obwohl der Beischlaf mit den beiden Frauen nach deren Aussagen mit deren Einverständnis passiert ist.

Montag, 14. Juni 2010

Lybienaffäre anscheinend beendet

Die Lybienaffäre scheint nun nach 2 Jahren endlich beendet zu sein. Im Nachhinein stellen sich nun Fragen die dringend beantwortet werden müssen:

• Wie oft kann es sich der nordafrikanische Diktatorenstaat unter Muhammar Gaddafi noch erlauben die internationale Gemeinschaft mit Lug, Betrug und Mord an der Nase herum zu führen?

• Wie sollte sich die internationale Politik verhalten gegen einen Despoten wie Ghaddaffi?

• Wie verhalten wir uns normale Bürger gegenüber solchen diktatorischen Unrechtsstaaten?

Die Antworten auf diese Fragen sind nicht einfach, liegen aber dennoch eigentlich auf der Hand:

Als erstes muss man sich klar vor Augen führen wie die Machstrukturen in Lybien aussehen und wie Gaddafi überhaupt an die Macht kam. Der 1942 in einer Beduinenfamilie geborene erhielt eine Offiziersausbildung in England. Am 1. September 1969 stürzte er durch einen Putsch den sich in Kur befindlichen König Idris. Die damaligen Regierungsmitglieder und pro Idris eingestellten Militärs entsorgte er kurzerhand aus einem Flugzeug ins Mittelmeer. 1988 wurde er dringend verdächtigt in das Lockerbie Attentat verwickelt zu sein und hat dies durch den herzlichen Empfang des verurteilten Attentäters Abdel Basset al-Megrahi nach dessen Freilassung am 20. August 2009 wegen unheilbarer Krankheit im Endstadium quasi bestätigt. Anmerkung am Rande, al-Megrahi ist anscheinend immer noch am Leben obwohl ihm nur noch 3 Monate gegeben wurde. Ein Schelm wer böses dabei denkt! Weder Lybien noch Gaddafi selbst haben jemals eine Mitschuld an diesem Attentat eingeräumt, zahlten jedoch bis Dato über 2.4 Milliarden US-Dollar Entschädigung an die Hinterbliebenen der Opfer des Attentats. Angeblicher Grund: Lybien akzeptiere die Verantwortung für Taten ihrer Offiziellen! Wahrer Hintergrund war aber dass sich Lybien erst durch Verhandlungen in Konflikten mit den USA zu dieser „Verantwortung“ bekannte. Anfangs 1999 der Fall mit den HIV-verseuchten Blutkonserven die angeblich bewusst von Krankenschwestern und Ärzten aus Bulgarien und Palästina stammend, Kindern verabreicht wurden. 2004 dann die Erstinstanzliche Verurteilung zum Tode. Nach mehreren Instanzen und einem medialen Trauerspiel bei dem Gaddafi sich wieder einmal die ganze Welt zur Bühne machte erfolgte Mitte 2007 dann die Aufhebung der Todesstrafen.

Dieser verrückte, wahrscheinlich längst demente, alte Mann wird es immer und immer wieder tun. Er lechzt gerade zu nach Beachtung auf dem internationalen Politparkett und er ist sich nicht zu schade für jedes Körnchen Macht und Medienpräsenz in jeden Hintern dieser Welt zu kriechen, solange er jemandem mächtigen gehört. Auch der lächerliche Auftritt an der UNO Vollversammlung spricht Bände über ihn. Dabei stellt sich nun heraus dass sich sogar seine Söhne zum Teil abtrünnig gegen ihren Vater verhalten.

Das Verhalten und taktieren der Schweizer Regierung war ein Lehrstück wie man mit solchen Despoten NIEMALS umgehen sollte, nämlich keine Plattform zur Selbstinszenierung bieten. Klar es ging in diesem Fall in erster Linie um Max Göldi und Rashid Hamdani. Man bot aber Gaddafi durch einschalten der EU (sprich Visasperren) einen medialen Overkill auf dem Silbertablett, dessen Folgen erst in Jahren in vollem Umfang (wenn überhaupt) überblickt werden können. Merz hat sich gewaltig in die Nesseln gesetzt, man kann getrost von einem gesichtslosen Mitglied der Landesregierung sprechen. Sein Rücktritt aus dem Bundesrat ist eh nur noch eine Frage der Zeit.
Zweifelsohne ist Gadaffi trotz nachlassender geistiger Fähigkeiten ein Meister im Spiel mit den medialen Fäden. Sein Kasperletheater, gewürzt mit Greueltaten scheint aber vorallem auch bewusst über einen Machtkampf wegzutäuschen der zwischen einzelnen Stämmen und innerhalb seiner eigenen Familie toben.

Der Fall Göldi/Hamdani zeigt wiedereinmal dass man sich auch als Privatmann Gedanken machen muss über sein Tun und handeln. Beide waren Ingenieure und hatten wahrscheinlich materielle Anreize am Job den sie in Lybien ausführten, anders kann man sich nicht erklären warum man in einem Land wie Lybien teilweise Leben und arbeiten will. In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Mann der Angestellter einer Maschinenfabrik war, die Produktionsanlagen in alle Welt produziert, verkauft und aufgebaut haben. Er war Inbetriebnahme- und Instruktionstechniker, musste also die Anlagen nach deren Montage prüfen und die später daran Beschäftigten instruieren. Es gab damals in dieser Firma eine Weisung dass Länder wie Mianmar (ehem. Burma), Lybien, Nordkorea und einige andere als NO GO für geschäftliche Beziehungen aus Gründen fehlender Rechtssicherheit galten.

Sorry Herr Göldi und Herr Hamdani, aber Sie mussten sich eigentlich im Voraus möglicher Komplikationen bewusst sein. Sie haben ein zu grosses Risiko auf sich genommen. Es gibt Länder auf dieser Erde die sind per se absolutes NO GO. Würde mir jemand einen Job in Lybien anbieten dann würde ich den kategorisch ablehnen auch wenn ich materiell noch so hohe Anreize geboten bekäme, und dies nicht erst seit dem Fall der HIV-infizerten Blutkonserven. Wenn man eine Reise irgendwo hin macht sollte man sich im Voraus über dieses Land erkundigen, erst recht wenn es noch darum geht einen Job da anzunehmen.

In meinen Augen hätte man am besten gar nichts getan von Seiten der Schweiz aus, dann wäre es dem alten Dattelklauber auch nicht gelungen sich wieder international in Szene zu setzen. Für die beiden höchstwahrscheinlich zu Unrecht in Lybien inhaftierten wäre dies zwar sehr schlecht gewesen, diese mussten sich aber über die hohen Risiken in einem Diktatorenstaat wie Lybien voll bewusst gewesen sein, allerspätestens nach 1999.

Am Ende durften wir jetzt noch zuschauen wie sich etliche Politiker die Rückreise Max Göldis erneut zur Medienplattform machten, allen voran Calmy-Rey und Berlusconi. Auch Frau Merkel wandte sich in „Muttis Art“ wohlwollend an alle Parteien vornehmlich die Schweiz. Jeder will aus diesem Fall der auch in den USA auf grosses Interesse stösst medial den möglichst grössten Profit rausziehen.

Dabei hat die EU genau in diesem Fall wieder gezeigt dass sie nichts anderes ist als ein opportunistischer Scheisshaufen! Da wird wegen ca. 180 Visasperren gegen lybische Politexponenten ein Kesseltreiben veranstaltet welches um 180 Grad gegen die nationalen Interessen der Schweiz und letztendlich auch gegen die EU selber gerichtet ist. Genau da sieht man wieviel die Schweiz in der EU zu suchen respektive zu sagen hat, nämlich NICHTS!

Dennoch wünsche ich Herrn Göldi und Herrn Hamdani sowie deren Familien alles Gute für ihre Zukunft.

Anmerkung in eigener Sache:

Ich wollte diesen Beitrag schon viel früher verfassen und im Netz publizieren, habe es aber aufgrund der Unberechenbarkeit Lybiens bis zur Rückkehr Max Göldis vertagt um kein Risiko für die Freilassung einzugehen.